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    Von aure hochgeladen im Album Linsenspiel am 02.02.2018

    Wenn Neues kommt, muss Altes weichen: In diesem Spannungsfeld bewegt sich meine Heimatstadt im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Für jeden überteuerten (und oft fehlkonzepierten) Neubau sterben in der Innenstadt der größten Stadt Sachsen-Anhalts zwei alte Gebäude. Das Stadtbild ist geprägt von Leerstand, Besudelung und denkmalgeschützten Gebäuden, die über die Jahrzehnte verfallen. Wenn der Bagger kommt, ist oft die Frage im Raum: Bleibt das Schuttfeld so oder dürfen wir auf etwas Besseres hoffen?

    (Wie immer gilt: Konstruktive Kritik ist erwünscht. Ich bin Laie und möchte mich mit eurer Hilfe verbessern - sagt mir also, was genau ihr gut, schlecht, fad, ... findet.)

TitelUmbruch - Abbruch
Material, TechnikFotografie mit Nachbearbeitung
Jahr, Ort2015 / Halle (Saale), Deutschland
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  • 2 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • aure
    aure
    Faszinierend an dieser Baustelle war für mich, dass sie an einem Knotenpunkt der Stadt seit Tagen in völliger Ruhe lag. Im Hintergrund sieht man das damals neueste Kostengrab der Stadt, die Bibliothek des geistes-
    und sozialwissenschaftlichen Zentrums (GSZ), welches an den Bedürfnissen der Universität vorbeigeplant wurde. Unter anderem mussten die Fachbibliotheken der geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer ihren Bestand um 25% verringern, um in den Neubau zu passen. Es gab massiven Personalabbau, eine komplette Etage wurde beim Bau eingespart und es gab massive Proteste der Studierendenschaft. Typisch für Halle: Kurz nach Eröffnung des Neubaus hat sich eine rechtsextreme Burschenschaft in direkter Nähe des GSZ eingenistet, weshalb es nun einen ewigen Rechtsstreit und wechselnde Anschläge von links und rechts gibt.
  • Roderich
    Roderich
    baustellen faszinieren mich irgendwie, etwas wird aufgebaut, etwas anderes abgerissen - da könnte ich stundenlang zusehen.