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  • Rolf Puschnig
    Dem ist nichts hinzuzufügen
  • Gast, 3
    Eine für mich durch vielerlei Motive unterstrichene "Heideggerianer-artige" Technikkritik. Dieser schrieb: „Gestell heißt die Weise des Entbergens, die im Wesen der modernen Technik waltet und selber nichts Technisches ist.“ Ein mit unseren Artefakten zunehmendes korrelatives "Stellen" innerhalb des "Gestells", schafft teilweise unsere "Einstellung" und unsere zunehmende "Verstelltheit" gegenüber der Natur. Unsere omnipräsenten Gerätschaften manipulieren uns, sodass das Schöpfer- Kreator-Verhältnis zu rotieren scheint. Die ursprüngliche Intention Kontrolle und Vorhersehbarkeit herzustellen, dort wo uns die nicht einzuschätzende Bedrohung der Natur ängstigt, ist auch hier bildlich (durch die Eigendynamik der Technik) ad absurdum geführt. Auf den Fotografien wird die Albernheit des Homo sapiens deutlich, da er nun grotesk wirkt und durch den Schädel figurativ Tod ist. Eine Metaebene wird durch den Künstler eröffnet, da das Artefakt zum Laufen (d.h. der rote Damenschuh) nun selber läuft, was eine ängstigende Autonomie ausstrahlt und m.E. auf den Posthumanismus verweist. Der Superlativ der Affenfamilie überwindet mit Hilfe seiner Artefakte Grenzen, wirkt hierbei jedoch lächerlich, was die Figur unten links andeuten könnte.
  • Rolf Puschnig
    Danke
  • seebaa
    Klasse!


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