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Fantasie, Malerei, Sein, Fremd,

wohinLastPhantasie

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    Von synafae hochgeladen am 05.04.2019

    Es ist ein Selbstportrait, entstanden vor dem Coming Out als Transfrau.

TitelDes Dauerns, sich fremd zu werden: Sein ist nicht abzuerziehen
Material, TechnikAcryl, Untergrund Zeitung; auf Leinwand, Filzstift, Kreide, Kohle
Format 95 cm x 92 cm
Jahr, Ort2018, Hamburg
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Info768 7 28 1 5.3 von 6 - 13 Stimmen
  • 7 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Bina
    Bina
    Klasse
  • Karsten Kayser
    Karsten Kayser
    Selbstporträts sind ja immer so eine Sache. Dieses scheint mir ein sehr gelungenes und spiegelt das Genre aufs feinste wieder... Danke fürs teilen. Jetzt hat man auch endlich ein Gesicht hinter all der Kunst...
    LG Karsten
  • Gast , 5
    Würde so gerne mehr schreiben als schön, den für mich ist es viel mehr als das, aber manchmal kann ich nicht in Worte fassen was mich beim betrachten berührt.
  • synafae
    synafae
    @per
    Uns selber schuldig ...

    alleine das.
    Fein!
  • per
    per
    zitat:
    "Wer zum Sein noch Mein sagt, ist betrogen.
    Schuldvoll sind wir, und uns selber schuldig,"

    jo.
    davon rede ich un unter brochen.
    :-)
  • Hermann van Klöten
    Hermann van Klöten
    schön!
  • schroedinger
    schroedinger
    Franz Werfel

    Fremde sind wir auf der Erde alle

    Tötet euch mit Dämpfen und mit Messern,
    Schleudert Schrecken, hohe Heimatworte,
    Werft dahin um Erde euer Leben!
    Die Geliebte ist euch nicht gegeben.
    Alle Lande werden zu Gewässern,
    Unterm Fuß zerrinnen euch die Orte.

    Mögen Städte aufwärts sich gestalten,
    Niniveh, ein Gottestrotz von Steinen?
    Ach, es ist ein Fluch in unserm Wallen ...
    Flüchtig muß vor uns das Feste fallen,
    Was wir halten, ist nicht mehr zu halten,
    Und am Ende bleibt uns nichts als Weinen.

    Berge sind, und Flächen sind geduldig ...
    Staunen, wie wir auf und nieder weichen.
    Fluß wird alles, wo wir eingezogen.
    Wer zum Sein noch Mein sagt, ist betrogen.
    Schuldvoll sind wir, und uns selber schuldig,
    Unser Teil ist: Schuld, sie zu begleichen!

    Mütter leben, daß sie uns entschwinden.
    Und das Haus ist, daß es uns zerfalle.
    Selige Blicke, daß sie uns entfliehen.
    Selbst der Schlag des Herzens ist geliehen!
    Fremde sind wir auf der Erde Alle,
    Und es stirbt, womit wir uns verbinden.

    (1915)

    mfg kg s.

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