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Gier, Ursache, Aufwachen, Licht, Außen, Wirkung

unbewusstSterbenErweiterungGier

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    Von Winfried Ritter hochgeladen am 09.10.2019

    Limitiere dich nicht zu einem Zustand.

    Mooji
    eigentlich Anthony Paul Moo-Young
    (* 29. Januar 1954 in Port Antonio, Jamaika),
    ist ein Advaita-Lehrer.

    In den Schriften und Satsangs von Mooji geht es um einen nicht-dualen Zustand, der entsteht, wenn alle Anstrengungen, eine Identität aufrechtzuerhalten, fallen gelassen werden. Ein radikales Befragen dessen, was mit „Ich“ gemeint ist, löst das Subjekt aus seiner beschränkenden und wirklichkeitsverzerrenden Perspektivität und lässt es seine ursprüngliche Verbundenheit mit dem Sein erkennen. Für Mooji sind Wohlbefinden, Freiheit und Frieden nicht Qualitäten, die mühsam erlangt werden müssen, sondern bereits vorhandene Qualitäten unserer Existenz, die nur durch Dichotomien, Polaritäten und Separationen, vor allem durch die Subjekt-Objekt-Spaltung verdeckt werden.

TitelEGO
Material, TechnikCanon EOS 750D/Photoshop
Format 100 cm x 50 cm
Jahr, Ort2019/Althegnenberg
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Info367 9 17 1 5.3 von 6 - 6 Stimmen
  • 9 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Dirk Dautzenberg
    Dirk Dautzenberg
    @HannesWeiss Hallo Hannes! der Satz "Ja renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr, denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher." ist von Bert Brecht.

    Soziologisch-Politisch gesehen, das gierige "EGO" als Entfremdung durch die Produktionsverhältnisse: "...denn nahmen ihm die haut die schlauen, so ließen sie ihm doch das hemd." Bert Brecht
  • anarchist graswurzelrevolution
    anarchist graswurzelrevolution
    Die Wörter selbst sind nicht die Dinge, auf die sie verweisen (sofern das Wort überhaupt auf etwas Reales verweist; viele Wörter verweisen lediglich auf andere Wörter). Daher ist das Wort „Himmel“ selbst nicht blau, und das Wort „Wasser“ löscht den Durst nicht. Unsere Wörter, und mit ihnen unsere Ideen, Begriffe und Theorien sind nur Karten der tatsächlichen Welt.

    Ken Wilber
  • HannesWeiss
    @anarchist graswurzelrevolution "Ja renn nur nach dem Glück, doch renne nicht zu sehr, denn alle rennen nach dem Glück, das Glück rennt hinterher." Kurt Tucholsky
  • seebaa
    seebaa
    Mag deine themen, die du suchst...oder die dich finden...:)
  • Winfried Ritter
    Winfried Ritter
    Hallo Dirk, a. g. und joubbe!!!
    Erst einmal vielen Dank für Eure wirklich interessanten und aufschlußreichen Zeilen! Wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.

    Um es mit den Worten von Eckart Tolle auszudrücken, dessen Erkenntnis natürlich nicht nur auf seinem Mist gewachsen ist:
    "Der Verstand an sich ist nicht gestört. Er ist ein wunderbares Werkzeug. Die Störung beginnt, wenn du dein Selbst in ihm suchst und ihn fälschlicherweise für das hältst, was du bist. Dann wird er zum Ego-Verstand und übernimmt die Macht über dein ganzes Leben".

    Für mich setzt Bösartigkeit Unbewusstheit voraus. Wenn Jesus am Kreuz hängend wirklich gesagt hat; "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun", dann ergibt dies für mich auch einen Sinn.
    --------------------------------------------------
    "Sie haben Dein Herz genommen und es Dir in den Kopf gesteckt".

    Käptn Peng & die Tentakel von Delphi (Robert Gwisdek)

    Pförtner
    Pförtner

    Pi
    Pi

    Sockosophie (Live in Berlin)
    Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi - Sockosophie | BERLIN LIVE

    KANN ICH EUCH NUR EMPFEHLEN!
  • joubbe
    joubbe
    @Dirk Dautzenberg ...was sagt der Bildautor dazu?...dies zu thematisieren finde ich großartig, Winni...das Ego ist in meiner Bildsprache aber kein bösartiges Biest, sondern ein der menschlichen Existenz immanenter Zustand, über den wir zu reflektieren in der Lage zu sein scheinen. Ergebnis durchaus offen und Glaubenssache. Bösartigkeit setzt Wissen und Willen voraus...
  • anarchist graswurzelrevolution
    anarchist graswurzelrevolution
    nun ja,dieine grafische darstellung sehe dann mehr als "horrorize himberice"
    im kern aber gebe ich dir recht (mooji).

    "Das Ego verbringt überdies soviel Zeit mit der Jagd nach künftigem Glück, dass ihm das Rennen schließlich zum Selbstzweck wird. Hier beginnen wir, die Suche nach Glück mit dem Glück selbst zu verwechseln. Dann sind wir zu nichts anderem mehr fähig, als weiter zu suchen und zu rennen, und sollte das künftige Glück dann tatsächlich auftauchen, können wir nicht mehr anhalten und rennen vorbei. Wir leben nie ganz in der Gegenwart und ruhen nie zufrieden in uns selbst. Wer sich aber der Gegenwart nicht erfreuen kann, der wird sich auch der Zukunft nicht erfreuen können, wenn sie Gegenwart wird." ken wilber
    und " Und wie alle nichtdualen Weisen überall auf der Welt stießen auch die Idealisten auf das Unerhörte und völlig paradox erscheinende Geheimnis, dass die endgültige Befreiung und Erlösung immer schon erreicht ist.
    So sagt auch Hegel, dass das absolut Gute sich in der Welt allezeit selbst verwirklicht: Es braucht nicht auf uns zu warten, sondern ist bereits in seiner vollen Gänze erreicht". ken wilber
    vg blacky
  • Dirk Dautzenberg
    Dirk Dautzenberg
    @joubbe Das "Ich" ist entstanden in sehr früher Kindheit aus dem "Selbst", der "Ganzheit" (oder wie immer man es nennen will.) Dieses Entstehen war eine Spaltung in einen Ich-bejahenden Teil und in einen bejahten Teil ("Ich"), der diese Bejahung durchführte. Seitdem erleben wir die Welt durch den Filter dieses Ichs. Wir merken zwar immer, dass diese Art des Welterlebens sehr oberflächlich und unvollständig ist, und gieren nach dem ganzheitlichen Erleben, aber gerade dieses Gieren erhält die Spaltung aufrecht; wunschlos, absichtslos zu werden, wäre wieder das Ziel. Zen, Meditation, Bewusstsein-erweiternde Medikamente...können diesen "Ego-Tod" zum Ziel haben.
    Es wird behauptet, dass wir nur weniger als die Hälfte unserer Gehirnkapazität nutzen. Das ist falsch. Die andere Hälfte ist ständig aktiv und zwar zum Aufrecherhalten unserer Ego-Wahrnehmungsfilter. Dies Bild stellt für mich das "Ego" dar, das unersättlich sich die Welt einverleiben will, und dem es genau wegen dieser Gier nicht gelingt, das immer unbefriedigt bleibt.
  • joubbe
    joubbe
    guter Text.... der Bezug zu dem interessanten Bild erschließt sich mir aber nicht BG

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