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  • Cllaus
    Cllaus
    @robolotion Danke. Sehr schlüssige Argumentation. Ich finde es erschreckend, wie andere Themen quer durcheinander würfeln, bar jeder Logik und Sinn für Zusammenhänge.
  • Matze
    Matze
    @robolotion Spekulatius. Du hast aber ein komisches Verständnis von Ethik. Wenn diese Maßnahmen alle so toll wirken würden, warum haben wir dann immer noch so hohe Infektionszahlen. 80% halten sich doch dran oder nicht? Auf jeden Fall finden sie das gut. Ich sage nicht das die gar nix bringen, aber sicher nicht so viel wie gedacht oder dargestellt. Auf wessen Schultern wird das Ganze ausgetragen? Was macht es mit unserer Kultur? Was passiert mit Kindern die keine Gesichter mehr sehen? ... man sollte die Folgen der Maßnahmen nicht unterschätzen. Eine Kultur der Angst? Die Angst ist und bleibt ein schlechter Berater. Warum zählt plötzlich eine Verhältnismäßigkeit nicht mehr. Leben wir nicht in einer relativen Welt der Dinge. Die Polarisierung und schwarz-weiß denken sind echte Probleme....und ja ich kann da wirklich nur sagen, verdammt nochmal vergesst eure Kinder nicht, denn sie sind die Zukunft.
  • robolotion
    robolotion
    @Matze
    Der Zahlenvergleich Hungertote zu Coronatoten mag betragsmäßig beeindruckend erscheinen – das, was man allgemein unter dem Begriff Ethik versteht, mal außenvorgelassen. Das Argument berücksichtigt jedoch nicht die Ausbreitungsdynamik (zeitliche Entwicklung) von Pandemien.

    Ohne jegliche Gegenmaßnahmen, also ungebremst, würde die Zahl der Seuchenopfer binnen kurzer Zeit, viel kürzer als ein Jahr, die Zahl der Hungertoten (in den Jahren vor der Pandemie) bei weitem übersteigen. Durch den Zusammenbruch der globalen Ökonomien kämen natürlich noch viel mehr Hungertote hinzu. (Soviel zum Vorschlag Hunger- statt Seuchenbekämpfung.)
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    Hungertote mit Seuchenopfern aufzuwiegen ist überdies nach gägigem Werteverständnis höchst menschenverachtend.

    (Wozu sollte die Freiheit der Bürger durch Tempolimits, durch Verkehrsregeln beschnitten werden? Die Zahl der Verkehrstoten würde die der Krebstoten doch gewiss nicht übersteigen. Weshalb sollte ich auf meinen Nächsten Rücksicht nehmen? Er wird doch ohnehin irgendwann sterben.)

    Nebenbei: Virale Pandemien lassen sich ohne allzu großen Aufwand mit Impfungen aufhalten, Hunger nicht.
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    In einer Diktatur bestimmt Einer alles. Das Volk hat nichts zu melden. Wer querdenkt, wird erschossen, eingekerkert oder aus dem Land geschmissen. Das ganze Volk hat sich dem Willen eines Einzelnen zu beugen. (Ist das bei uns so?)

    In einer Demokratie bestimmen die mehrheitlich gewählten Volksvertreter die Regeln, nach denen sich alle zu richten haben – auch die Minderheit. Die Minderheit hat sich dem Willen der Mehrheit zu beugen, nicht anders herum.
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    Erstaunlicherweise stammen die meisten Coronatoten aus Demokratien, nicht aus Diktaturen. Weshalb? In Diktaturen werden die Anti-Corona-Regeln gar nicht infrage gestellt, sondern strikt befolgt. Persönliche Freiheiten sind irrelevant.

    In Demokratien hingegen wird den Grundrechten, der individuellen Freiheit viel mehr Bedeutung zugemessen. In (vorrangig westlichen) Demokratien werden die Anti-Corona-Maßnahmen daher lascher gehandhabt und weniger strikt durchgesetzt. Der Preis dafür sind die höheren Opferzahlen.
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    Der Preis weitgehender persönlicher Freiheit – das ist das Thema der hier gezeigten Arbeit, für die es keiner hellseherischen Fähigkeiten bedarf.
  • Matze
    Matze
    Das ist mein Standpunkt zu diesem Thema: ;)
    DIE RELATIVITÄT, COVIZENTRIK UND VOM COVINA(R)ZI
    Ich verstehe nicht warum die Relation oder Verhältnismäßigkeit heutzutage als unwichtig erklärt wird.
    Pro Jahr sterben ca. 60 Millionen Menschen.
    https://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/sterberate.aspx
    Es sterben jedes Jahr 30–40 Millionen Menschen an Hunger oder den Folgen davon.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Welthunger
    Aktuell haben wir weltweit ca. 1.5 Millionen an oder mit Corona Verstorbenen.
    https://consent.google.com/m?continue=https://news.google.com/covid19/map?hl%3Dde%26amp;mid%3D/m/02j71%26amp;gl%3DDE%26amp;ceid%3DDE:de&gl=DE&m=0&pc=n&hl=de&src=1
    Der Mainstream schreit nach Solidarität, wer sich nicht fügt wird Egoist genannt und verantwortlich für Covid-19 Tote oder Kranke gemacht.
    Was ist mit all denen, die jeden Tag Hungertote in Kauf nehmen?
    Wenn Angst im Spiel ist, schaltet scheinbar jegliche Rationalität und der Selbstbestimmungswille ab.
    Angst übernimmt die Kontrolle.
    Einige von uns infizieren sich mit Covid-19, fast alle sind vom Angst-Virus befallen, dies äußert sich u.a. durch die Symptomatik einer Covid-Zentrik.
    Covid-19 nimmt einen Großteil unseres Bewusstseins in Anspruch, wir fokussieren uns auf einen kleinen Teil unseres Lebens und der Gesellschaft. Man könnte es Extremismus nennen.
    Viele behaupten, ohne die restriktiven Maßnahmen hätte es viel mehr Tote gegeben!
    Aber ehrlich, ca. 30x mehr (also die gleiche Anzahl wie Hungertote) - selbst ohne restriktive Maßnahmen?
    Warum gibt es in Ländern mit extremen restriktiven Maßnahmen immer noch mehr prozentuale Tote als in Schweden?
    Zeigt das, dass die restriktiven Maßnahmen besonders gut wirken oder funktionieren?
    Ich würde sagen eine vernünftige Pandemiegrenze wäre die Anzahl der Hungertoten.
    Wird diese, an Virustoten übertroffen, kann eine Pandemiegefahr ausgerufen werden.
    Warum bekommt der Welthunger nicht den Pandemie Status?
    Warum interessiert sich kaum jemand dafür und tut etwas dagegen?
    Ich halte das aktuelle Geschehen als Ausdruck von Egozentrik und Narzissmus, welche sich unter dem Mantel der Solidarität verstecken.
    Der Mensch sorgt sich in erster Linie um sich selbst und seine Nächsten, dass ist völlig gesund egoistisch.
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    Erst wenn die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden, ist Raum für Solidarität und Sozialität.
    Unser hoher Wohlstand und Sozialsystem, vor Allem gegenüber Menschen, die sich nicht in unserem näheren Umfeld befinden, basiert u.a. auf der Befriedigung unserer persönlichen existenziellen Bedürfnisse und Kommunikation.
    Erst wenn unsere Grundbedürfnisse befriedigt und gesichert sind, haben wir genügend Raum, uns auf ein weitflächigeres Umfeld zu konzentrieren.
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    Fällt diese Befriedigung weg und befinden wir uns in einer Art Panikmodus, werden sich die egozentrischen und kurzfristig gedachten, egoistischen Eigenschaften verstärken.
    Dies führt dazu, dass in erster Linie Schwache global darunter leiden und sterben.
    Weil wir dafür sorgen, dass in unserem Umfeld möglichst wenige Menschen sterben oder es ihnen gut gehen soll, nehmen wir in Kauf, dass sich woanders die Anzahl der Toten und Leidenden drastisch erhöht.
    Die Anzahl der Hungertoten wird durch die totalitären Corona Maßnahmen mit Sicherheit steigen.
    Es gibt unzählige weitere negative Nebenwirkungen, welche vor allem langfristig sichtbar werden!
    Diese Nebenwirkungen würde ich als egozentrische und narzisstische Kollateralschäden bezeichnen.
    Natürlich tun wir das nur passiv, also trifft uns keine Schuld!
    Einfach weil wir keine Zeit dafür haben, darüber nachzudenken oder uns keine Zeit dafür nehmen und lieber Autoritäten glauben und blind vertrauen.
    Was macht es für einen Sinn, die Zahl der Toten kurzfristig zu verringern, wenn sich die Anzahl der Toten in Folge der Maßnahmen langfristig vergrößern wird?
    Nimm dir Zeit darüber nachzudenken, um es unter einem sozialen und solidarischen Aspekt, zu widerlegen!
    --- natürlich kann keiner in die Zukunft sehen.
    Der Mainstream schreit nach Solidarität und sozialem Gehorsam!
    Dabei versteckt sich dahinter reine Egozentrik!
    Kaum Jemanden interessiert es ernsthaft, wie viele Menschen jeden Tag am Hunger sterben oder leiden.
    Sonst würden nicht jedes Jahr so viele am Hunger sterben.
    Es geht nur darum, sich und seine Nächsten zu schützen. Die anderen interessieren Niemand!
    Wenn das nicht so wäre, würden wir dann so viel Elend auf der Welt haben?
    Wäre es nicht sozialer und solidarischer, den gegeben Anlass zu nehmen und dafür zu sorgen, dass die Zahl der Hungertoten sinkt, auch wenn wir dafür Covid-19 Tote in Kauf nehmen?
    Genauso verhält es sich mit der medizinischen Versorgung und dem Gesundheitssystem.
    Aus meiner Sicht wäre dies ein viel vernünftigerer und langfristigerer Ansatz.
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    Gerade Corona sollte uns an die essenzielle Wichtigkeit von internationaler Solidarität und den extremen negativen Auswirkungen von Machtmissbrauch, vor allem in Form von Ausbeutung, erinnern.
    Wenn wir weiter Mensch und Natur ausbeuten, werden wir entsprechende Konsequenzen hinnehmen müssen.
    Wir werden unser persönliches Immunsystem, sowie das Immunsystem der Menschheit, nicht durch extreme Angst stärken können.
    Die Dosis macht immer das Gift!
    Anstatt sich auf die Angst vor Corona zu konzentrieren, um ein Symptom unserer kranken Gesellschaft und Natur zu bekämpfen, sollten wir uns da nicht eher um die Ursachen kümmern?
    Also ein radikalerer Umgang mit der Thematik?
    ---
    So könnten wir Corona positiv nutzen.
    Wollen wir ernsthaft in Richtung einer Zukunft steuern, in welcher Vertrauen, gegenseitiger Respekt, echte globale Solidarität, Eigenbestimmtheit und Individualität immer weiter verloren gehen?
    Ich denke die Stärke der Menschheit ist die Balance zwischen Individualität und Verbundenheit oder Liebe.
    Der Austausch von Information generiert Wissen und der Dissens evaluiert die Wissenschaft.
    Direkte, aufrichtige, respektvolle Kommunikation, Empathie und Vertrauen, das sind unsere Stärken!
    Wir sollten uns unserer Stärken besinnen und nicht irrationalen Ängsten die Kontrolle überlassen!
    Wir sollten uns daran erinnern, warum einst weise Menschen die Gewaltenteilung eingeführt haben.
    Wir steuern politisch auf eine totalitäre Zukunft voller Ausbeutung und Machtmissbrauch zu!
    Scheinbar schaffen wir es nicht Selbstverantwortung zu übernehmen und andere erwachsene Menschen für mündig zu erklären und ihnen Vertrauen entgegen zu bringen.
    Nein, scheinbar brauchen wir eine Gott-, Führer-, Vater- oder Mutterfigur, welche uns sagt, was richtig und falsch ist.
    Wird die Gemeinschaft gemein, interessieren die Grundrechte und vor Allem die Anderen kein Schwein!
    Können wir nicht einfach diejenigen schützen, die geschützt werden wollen und die retten, die gerettet werden wollen? – wie zum Beispiel hungernde Menschen!
    Was ist so schwierig daran, die individuellen Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu respektieren und Selbstverantwortung zu übernehmen?
    Alle die Angst vor Corona haben können sich von Risikogebieten fernhalten oder Masken nutzen, welche wirklich schützen!
    Was ist so schlimm daran für Menschen, welche Angst haben und/oder zu einer Risikogruppe gehören, vollkommen freiwillig eine Maske aufzusetzen?
    Wäre es nicht sinnvoller Masken zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen, welche sicher Risikogruppen schützen anstatt restriktiver Maßnahmen?
    Wäre es nicht sinnvoller, die Energien in solch eine Richtung zu lenken und Menschen ernsthaft zu helfen, anstatt sie totalitär zu bevormunden?
    Was passiert, wenn wir unsere Selbstbestimmtheit verlieren?
    Ich lehne jegliche Diktatur ab, selbst wenn es, die der Gesundheit oder der Solidarität ist.
    Diktatur, jedes extreme Machtmonopol, führt ökologisch immer zu schädlichen Nebenwirkungen, welche bis zum Tod führen.
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    Der Wolf hat viele Pelze.
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    Wer Individualität, Selbstbestimmtheit, Relativität und Verhältnismäßigkeit verliert ist geistig tot …
    …und kann nicht mehr solidarisch und sozial sein!
    In diesem Sinne, achtet auf euch selbst und eure Nächsten und vergesst bitte nicht alles Andere drum herum, ihr hängt davon ab!!!
  • efwe
    efwe
    @Matze gewissen Holzköpfen ist nicht klar dass es nicht um sie (und ihr verkorkstes Geseire )sondern um Personen die diesem Holzkopf begegnen geht :)
  • Cllaus
    Cllaus
    @Matze Den Tod in Kauf nehmen für ein schönes Weihnachtsfest?? Den Preis würden die meisten nicht bezahlen, wenn sie sich vorher über die Folgen ihres Handelns im Klaren wären.
  • Cllaus
    Cllaus
  • absurd-real
    absurd-real
    "Es sollten jedem selbst überlassen bleiben welches Risiko er eingeht" klingt nicht sehr empathisch. Und bei vielen Menschen stellt man ja fest, wie wenig mündig sie doch selbst sind und gerade deswegen eine staatliche erzieherische Hand benötigen.
  • Matze
    Matze
    Die Verhältnismäßigkeit und die Freiheit werden hier wohl beerdigt. Jeden Tag gehen wir Risiken ein im Vergleich zu vielen Risiken, denen sich die meisten Menschen Tag täglich aussetzen, erscheint mir die Corona Hysterie doch ein wenig überbewertet. Ich kann mir vorstellen, sie hatte ein schönes Weihnachtsfest und bereut nichts. Offensichtlich hat sie ja den Aufdruck auf dem T-Shirt gesehen. Es sollten jedem selbst überlassen bleiben welches Risiko er eingeht. Bevormundung von erwachsenen Menschen empfinde ich mehr als zweifelhaft. Und wie immer im Leben macht die Dosis das Gift. Ich denke vollkommen klar ist, dass die Kinder daran die Schuld tragen.

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