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Portrait, Frau, Barock, Blumen, Braun, Lutscher

PortraitBlumenLutscherFrech

Titel Don´t tell me, I tell you!
Material, Technik Öl auf Leinwand
Format 140 cm x 140 cm x 4 cm
Jahr, Ort 2020
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Info 1112 13 28 1 5.2 von 6 - 19 Stimmen
  • 13 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Mike Büchel
    Mike Büchel
    @Stefan Wagner Schön gesprochen. Das könnte man so im Katalog als Begleitsatz drucken. Ich bin voll und ganz einverstanden. Danke für die schöne Interpretation, LG, Mike
  • Stefan Wagner
    Stefan Wagner
    Ein Bruch mit dem naturverbunden traditionell geblümten "fetischisierten Weiblichen", wobei für die Zäsur der Gestus, sowie eine durch und durch "künstliche Süßigkeit" ausreichen. Der "sakralen biologischen Blumenkrone" und den kleinen krabbelnden "Geschöpfen Gottes" steht das "anorganische klebrige Vehikel" im Mund gegenüber, welches keinesfalls verniedlicht, da dem zeitgenössischen Betrachter die sexuelle Konnotation automatisch bewusst wird. Der eher leere (d.h. fragende) Blick lässt die "Rollentransformation" "passiv" zu, sodass der Betrachter genötigt wird, die inhomogene Sprache der einzelnen Artefakte einzuschätzen. Der Schmetterling im Hintergrund könnte ebenfalls ein "dezentes Indiz" für eine irgendwie geartete Transformation sein, die in diesem Kontext den weiblichen Homo sapiens aus der begrenzenden vermeintlich "göttlichen Ordnung des Natürlichen" herauskatapultiert, um emanzipiert und genüsslich das Zucker-Farbstoff-Gemisch provokant zu lutschen. Der religiöse Fetischismus weicht hier dem sexuellen Fetischismus, der sein Sein und den Reiz durch die latente Anwesenheit des vermeintlich überwunden erhält. Das Dilemma der "feministisch aggressiven weiblichen Sexualität", die zu gewissen emanzipatorischen Zielkonflikten führt, was allerdings nur kluge Vertreter*innen ahnen und wissen, jedoch uns Männer häufig freut. Neben den üblichen (oftmals langweilenden) identitätspolitischen Botschaften der zeitgenössischen Künstler, können wir hier sehr deutlich sehen, wie die "dehnbare Produktsprache" (der Objekte) in Korrelation mit uns Sinnzusammenhänge formt, sodass wir hier Ansätze aus Design- und Erkenntnistheorien spielerisch anwenden können. Zum Abschluss ist es selbstverständlich handwerklich meisterhaft und ästhetisch sehr ansprechend. Sehr großes Lob an den Künstler, "der von der Komposition her" auch eine Frau hätte sein können, was doch womöglich für unseren aufklärerischen Fortschritt spricht.
  • Paco
    Paco
    Sehr faszinierendes markantes Gesicht, das wohl auch im heutigen (und nicht nur im historistischen Barock-)Kontext funktionieren würde. Nebenbei gefragt: Kann sie denn jetzt kochen?
  • U. Tsett KA
    U. Tsett KA
    Gekonnt ist gekonnt ist gekonnt, das muss man dir lassen!!
  • Lea Pauser
    Lea Pauser
    wunderschön...Meisterwerk!
  • Mike Büchel
    Mike Büchel
    @bisa hey bisa, freut mich wenn es dir gefällt. danke
  • Mike Büchel
    Mike Büchel
    @Gast, 4 danke dir enny:-)
  • Mike Büchel
    Mike Büchel
    @Gast, 5 ich werde sie fragen :-)))
  • Gast , 5
    Kochen kann die bestimmt nicht!
  • Gast , 4
    Geile Kombination, umwerfend gemalt + der Witz ;)
  • bisa
    bisa
    Herrlich ... alles ... ganz und gar ... und das I-Tüpfelchen sind die winzigen Details, wie z. B. das/die Tierchen, die den Blumen entkrochen sind!
  • Mike Büchel
    Mike Büchel
    @Elke Harders danke elke, freut mich zu hören :-)
  • Elke Harders
    Elke Harders
    Alles tolle Bilder! So meisterlich gemalt... und immer mit einem treffsicheren Witz, der Malweise und Sujet in einen spannenden Widerspruch bringt!

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