Selfie, Windrad, Hund, Naturschutz, Klatschmohn, Landschaft

appropriation artKlatschmohnClaude MonetLandschaft

  • Von hochgeladen am 04.03.2021

    Mein Gemälde hatte ich schon vor ca. sieben Jahren angefertigt, also lange vor BANKSY’s Monet-Neuinterpretation der » Japanischen Brücke im Garten von Giverny«, die 2020 für eine wahre Sensation in der internationalen Kunstszene gesorgt hatte (Rekorderlös bei Sotheby’s: 8,4 Mill. €). Im Stil der »Appropriation Art« hatte ich mich für das weltberühmte Gemälde von Claude Monet »Les Coquelicots à Argenteuil« entschieden, um den weltweiten Herbizidmissbrauch eindringlich und provokativ anzuprangern. Bereits bei der ersten Bekanntschaft mit Monet’s Bild vor vielen Jahren kamen mir berechtigte Zweifel, ob nicht im rechten Getreidefeld(?) seines Landschaftsgemäldes das Aufblühen des Klatschmohns durch Herbizideinsatz möglicherweise verhindert worden war. Nachweislich sind bereits vor 1873 (= Entstehungsjahr des Monet-Bildes) solche schon damals weit verbreiteten Maßnahmen mit Hilfe des Einsatzes von Eisen- und später von Kupfersulfat praktiziert worden.

Titel Claude Monet’s Klatschmohnidyll 2000
Material, Technik Öl auf Leinwand
Format 65 cm x 50 cm x 2 cm
Jahr, Ort 2013
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Info 1670 1 9 1 4.7 von 6 - 7 Stimmen
  • 1 Kommentar Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Gast, 1
    Finde ich sehr gut, habe aber Zweifel das Dein Anliegen ohne die Erläuterung auch nur im Ansatz wahrgenommen wird.

    Ich bin auf das Bild aufmerksam geworden weil ich das Gemälde von Monet kenne. Auf den zweiten Blick hat mich die Selfiepose am meisten gestört. DIese Selfie-Kultur benutzt die Schönheit von Landschaft (und hier das Bild eines hervorragenden Impressionisten) nur noch als Staffage für Selbstdarstellung. Das berüht mich bei Deinem Bild am stärksten.

    Wir wohnen auf dem Land und hier würde niemand in unserer wunderschönen Landschaft ein Selfie mit seiner Familie machen. Windräder und Landwirtschaftliche Geräte gehören hier zum Alltag, wobei es leider kaum noch Landwirtschaft gibt und für viele Landwirte kein Einkommen mehr erwirtschaftet werden kann.

    Wenn man dagegen Banksy erstaunliche 8,4 Mill. für ein Bild sieht - der Einsatz von Aerosolen aus ein paar Sprühflaschen für eine Grafik, für die man mit einem Schlag ein paar Millionen kassieren kann, ist natürlich nicht mehr vergleichbar mit dem Existenzkampf der Landwirte - aber die können ja umschulen, zum Künstler z. B. ...


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