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Depression, Gedicht, Einsamkeit, Menschen, Interpretation, Allein

MenschGedichtInterpretationmensch sein

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    Von Lis hochgeladen am 24.03.2021

    Gedichtinterpretation zu Alfred Wolfensteins “Städter“

    Dicht wie die Löcher eines Siebes stehn
    Fenster beieinander, drängend fassen
    Häuser sich so dicht an, daß die Straßen
    Grau geschwollen wie Gewürgte stehn.

    Ineinander dicht hineingehakt
    Sitzen in den Trams die zwei Fassaden
    Leute, ihre nahen Blicke baden
    Ineinander, ohne Scheu befragt.

    Unsre Wände sind so dünn wie Haut,
    Daß ein jeder teilnimmt, wenn ich weine.
    Unser Flüstern, Denken … wird Gegröle …

    Und wie still in dick verschlossner Höhle
    Ganz unangerührt und ungeschaut
    Steht ein jeder fern und fühlt: alleine

Titel Städter
Material, Technik Bleistift, Aquarell und Tusche
Jahr, Ort 2020
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