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  • MaraGabriela
    MaraGabriela
    Necroberti,

    ich wünsche eine gute Nacht mit den gewünschten traumroten Bäumen;
    vielen Dank für die Anregung ...

    Scherenschritte

    ich gehe so durch die nacht
    meine traumwege grau
    die lichter schwarz
    aus meinem herzen
    leuchten die roten riesen
    auf die wege meiner schritte
    und wachsen zu einem
    lodernd hohen wald
    hinter mir schließen sich
    zweige zu einem tor
    der schlüssel liegt im nest
    der himmelswölfe
    im garten der wintersonne
    aber die bäume blühen
    natürlich rot.

    überarbeite ich auch nochmal ... jetzt muss ich ins Bett.

    Mara
  • MaraGabriela
    MaraGabriela
    Hallo RU JO KA,


    wow ... vielen Dank für dieses anregende und passende Gedicht zu meinem Bild...sehr inspirierend! :-)

    Und ich bin der Traum
    der geschlichen kommt
    in die ersehnte Ruhe

    will Dich durchfahren
    bis in die tiefsten Eingeweide
    bis Dein Herzschlag Dich weckt
    Du aufschreckst
    den Schweiß von der Stirn streifst
    nimm die Fetzen der Nacht
    binde sie um Deine Seele
    schlafe fort
    bis der Morgen
    Deine Flügen durch
    durch die Gezeiten
    der nächtlichen Welten
    entwirrt

    Und schau
    schau genau hin
    was ich Dir brachte
    es könnte das Schwert sein
    das mich durchschlägt
    und aus mir
    die Schätze Deiner Weisheit
    rieseln lässt.

    oder so ähnlich ... ich werde es noch überarbeiten

    Nächtliche Grüße

    Mara
  • necroberti
    necroberti
    Weil ich bloss neidisch bin und stänkern kann sage ich die Räumlichkeit fehlt ein bisschen. Mit roten Bäumen zum Beispiel. Weitergedacht bis hin zum hier schon angedeuteten Scherenschnitt. Nur so eine Idee wenn du nicht schon so perfekt wärest und ich einfach Ahnung hätte bzw mich nicht um meinen Kram zu kümmern bräuchte.
  • rujoka
    rujoka
    Ende des Tages.

    In bleiernen Lichtes Weben
    Tanzt und windet ohne Grund
    Sich schamlos lärmend das Leben,
    Drum sobald der Erde Rund

    Von seligem Dunkel erfrischt ist,
    Wann alles, der Hunger selbst, ruht,
    Wann alles, die Schmach selbst, verwischt ist,
    Seufzt der Dichter: Nun ist's gut!

    Meine Glieder wie meine Gefühle
    Erflehen die Ruhe sich,
    In finsterem Traumgewühle

    Will ausgestreckt liegen ich,
    Und dein Vorhang umhülle mich,
    Erquickende, nächtige Kühle.

    Charles Baudelaire (1821 - 1867)

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