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  • Elke Harders
    Elke Harders
    @Gast, 7 Danke dir. Unter „dran denken“ auf „Termin noch unbekannt“ abgelegt
  • Gast , 7
    @Elke Harders Vielen Dank für deine ebenfalls sehr erwärmenden Worte. Gerne darfst du jemanden in Vertretung für mich engagieren, der meine Interpretation zu deinem beachtlichen Kunstwerk auswendig lernt und vorträgt. Sollte ich in der Nähe sein, würde ich für deine Bilder auch Eintritt zahlen, was bei mir nicht selbstverständlich ist. Einen schönen Restsonntag! ;-)
  • Elke Harders
    Elke Harders
    @Gast, 7 : übrigens: wäre das die Laudatio bei der Vernissage meiner gegenwärtig noch laufenden Ausstellung, in der das Bild zu sehen ist, gewesen, hätte es jetzt den roten Punkt. Nächstes Mal lade ich dich ein 😉
  • Elke Harders
    Elke Harders
    @Gast, 7 : deine Interpretation liest sich so spannend, dass man das Bild dazu…fände es man nicht gleich weiter oben…unbedingt sehen möchte. Die Ideen, die du mit sprachlicher Brillanz entwickelst, machen den Kommentar glatt zu einem eigenständigen Kunstwerk und adeln meine Arbeit in höchst schmeichelhafter Weise. Ich muss zugeben, dass diese Fülle an Gedanken, philosophischen, psychologischen und geschichtlichen Verknüpfungen beim Schnibbeln und Kleben mir nicht gegenwärtig waren. Es sei denn, das Unterbewusstsein spielt beim Tun eine grössere Rolle als ich mir denken kann. Jedenfalls finde ich meinen Wunsch, die Betrachter mögen sich beim freudvollen Assoziieren gut unterhalten (und sich miteinander darüber unterhalten) erfüllt. Danke dir!
  • Gast , 7
    Ein "kreationistisch anmutendes" (und passend zur US-amerikanischen Ästhetik) durch "einen Schöpfer" gespanntes "Lebensband", welches einen klaren (durch die Uhren symbolisierten) Start- und Endzeitpunkt kennzeichnet. Die Zahlen auf den Zifferblättern der "Chronometer" sind willkürlich gesetzt, da uns (Menschen) das Wesen der Zeit unzugänglich ist. Die staubige und vergraute Vergangenheit (mit dem Enthusiasmus der Moderne) ist durch das Band der Zeit mit unserem nun wohl "Postmodernen Zeitalter" verbunden. Das Vertrauen in den technischen Fortschritt und das "ewige Wachstum" sind verblasst, so wie das arrangierte Konglomerat an Fotos (auf der linken Seite), zu dem mancherlei zeitgenössische "utopische Perspektive" nun einen klaren Schnitt setzen möchte (was die Hand mit der Schere zeigt). Das Zeitalter der Postmoderne ist auch von "Ironie und Zynismus" geprägt, da nun jegliche Ideologie (d.h. jeglicher Idealismus) infantil, dümmlich oder lächerlich erscheint. So wird jeder zum "Memes generierenden" "unparteiischen" Clown, der "krypto-marxistisch" die vermeintlich Mächtigen anprangern kann. Die häufig "faschistoiden Auswüchse" der Gegenwart könnten figurativ von Frau Harders dadurch herausgearbeitet worden sein, dass die zeigende Handbewegung (je nach Perspektive) auch ein Hitlergruß sein könnte. Die u.a. durch den Fortschritt vorangetriebene trennende "Entmenschlichung" der Gegenwart zeigt sich m.E. in diesem Werk dadurch, dass sich die Menschen auf der rechten Seite des Bildes in ihren Artefakten nur noch spiegeln (d.h. in "Sozialen Netzwerken" Abbilder ihrer selbst erschaffen), wohingegen auf der vergrauten linken Seite noch zwischenmenschliche Interaktion in der Realität stattfindet. Einen "belebenden" Blick in "das Fenster der Vergangenheit" können uns bspw. unsere Großeltern eröffnen, die hier farblich hinterlegt (ebenfalls dem Zeitgeist entsprechend) vereinsamt am Fenster stehen, allerdings auch als "notwendiges Gegenstück" das verwobene Band von Zukunft und Vergangenheit halten. Sehr vieldeutiges und ansprechendes Werk! Weiter so!
  • Günter
    Günter
    @Elke Harders Also doch, genau so habe ich es mir vorgestellt und den Spaß an der Sache kann ich gut nachvollziehen. Früher, als es noch kein Internet gab habe ich auch jede menge Illustrierte gehortet und viele Stunden geblättert, immer auf der Suche nach Ideen und Inspiration. Aber Du machst das schon sehr gekonnt, da kann ich nur staunen!
  • Elke Harders
    Elke Harders
    Danke, Günter, für das aufmerksame Gucken. Ja, ich schnibble und schneide und klebe. Richtig handwerklich. Allein schon das Stöbern in Magazinen, Papieren und alten Fotografien macht Riesenspass und inspiriert.
  • Günter
    Günter
    Mir scheint die Technik der Fotomontage ist genau das Richtige für Deine fantastische Kreativität! Es macht richtig Spaß sich Deine Arbeiten anzuschauen! Was ich schon lange einmal fragen will, machst Du Deine Fotomontagen noch mit Messer und Schere oder eher digital?
  • Elke Harders
    Elke Harders
    Freut mich, die Kommentare und wohlwollendes Schieben😃
  • robolotion
    robolotion
    Witzig, überaus originell, gut gemacht.
  • Gast , 2
    da hat es viel zum entdecken :)
  • widdewidde
    widdewidde
    Ouh, da wandern meine Augen mit Spaß durchs größer geklickte Bild- möchte mir doch nicht die vielen vergnüglichen Kleinigkeiten entgehen lassen, die du da gefunden hast.... achso, ich hätte jetzt gerne ein Eis ;-)

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