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Dostojewski, Zitat, Wannwerdenwirendlichlernen, Malerei, Lernen

dostojewskiZitatwannwerdenwirendlichlernen

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    Von K Sues hochgeladen am 04.03.2022
Titel Dostojewski oder Werden wir jemals lernen
Material, Technik Acryl auf Holz
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  • dostojewski
  • Zitat
  • wannwerdenwirendlichlernen
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Info 312 5 5
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  • Gast , 3
    @heinrich Es wäre in diesem Fall die Furcht vor Omikron, da die Angst kein Objekt hat. Aus einer mystischen Perspektive hast du womöglich recht.... ich werde meinen daímōn befragen ;-)
  • heinrich
    heinrich
    Und wenn ich dann Angst vor Omikron habe,
    bin ich nach Heidegger "Omikron" selbst, in meinem Dasein....
  • Gast , 3
    „Wovor die Angst sich ängstigt, ist das In-der-Welt-sein selbst.“ (Martin Heidegger: Sein und Zeit)

    „Je weniger Geist, desto weniger Angst.“
    (Søren Kierkegaard)
  • heinrich
    heinrich
    Raskolnikovs fünfter Traum

    "Er träumte in seiner Krankheit, dass die ganze Welt als Opfer einer schrecklichen, unerhörten und beispiellosen Pest verurteilt wurde, die aus den Tiefen Asiens nach Europa kam. Jeder sollte sterben, bis auf ein paar, sehr wenige, Auserwählte. mikroskopisch klein Kreaturen, die die Körper von Menschen bewohnten. Aber diese Kreaturen waren Geister, ausgestattet mit Verstand und Willen. Menschen, die sie in sich aufnahmen, wurden sofort von Dämonen besessen und verrückt. Aber nie, nie hielten sich die Menschen für so schlau und unerschütterlich in der Wahrheit, als sie angesteckt glaubten. Sie hielten ihre Urteile, ihre wissenschaftlichen Schlussfolgerungen, ihre moralischen Überzeugungen und Überzeugungen nie für unerschütterlich. Ganze Dörfer, ganze Städte und Völker wurden infiziert und wahnsinnig. Alle waren in Angst und verstanden einander nicht, alle dachten das an ihn allein liegt die Wahrheit, und litt, sah andere an, schlug sich auf die Brust, weinte und rang seine Hände. Sie wussten nicht, wen und wie sie urteilen sollten, konnten sich nicht einigen, was sie als böse, was als gut ansehen sollten. Sie wussten nicht, wem sie die Schuld geben sollten. wen rechtfertigen. Menschen brachten sich in sinnloser Bosheit gegenseitig um. Ganze Heere versammelten sich, aber die Heere, schon im Anmarsch, begannen sich plötzlich zu quälen, die Reihen waren aufgebracht, die Soldaten stürmten aufeinander zu, stachen und schnitten, bissen und fraßen sich gegenseitig. In den Städten wurde den ganzen Tag Alarm geschlagen: Alle wurden gerufen, aber niemand wusste, wer warum rief, und alle waren in Alarmbereitschaft. Sie verließen das gewöhnlichste Handwerk, weil jeder seine Gedanken, seine eigenen Änderungen vorbrachte und nicht zustimmen konnte; Landwirtschaft aufgehört. An manchen Orten liefen die Menschen zusammen, vereinbarten, etwas zusammen zu tun, schworen, sich nicht zu trennen, begannen aber sofort etwas ganz anderes, als sie selbst sofort annahmen, begannen sich gegenseitig zu beschuldigen, kämpften und schnitten sich. Feuer fingen an, Hunger begann. Alle und alles starb. Das Geschwür wuchs und bewegte sich immer weiter. Nur wenige Menschen konnten auf der ganzen Welt gerettet werden, sie waren rein und auserwählt, dazu bestimmt, eine neue Art von Menschen und ein neues Leben zu beginnen, die Erde zu erneuern und zu reinigen, aber niemand sah diese Menschen irgendwo, niemand hörte ihre Worte und Stimmen.
  • Die
    Die
    Sag mir wo die Blumen sind

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