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Illustrationen

Titel Genozid
Material, Technik Altmeisterliche Digitalmalerei
Jahr, Ort 2022 flat earth
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    Info 195 4 3
    • 4 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
    • tobiashel
      tobiashel
      Das ist erschreckend gut!
    • heinrich
      heinrich
      *КЛІП "БАТЬКО НАШ БАНДЕРА" ВІЙНА 2022 🇺🇦🇺🇦🇺🇦
    • Gast , 2
      Außerhalb von oftmals negativen pathologisch-destruktiven Extremphänomenen wie der Selbsttötung, ist ein weiteres oder lediglich in Bezug auf die Selbstauslöschung maskiertes (weltweit nachweisbares) kulturelles Extrem, der unscharfe oder der offene Wunsch einer irgendwie gearteten Ich-Auflösung, die in mancherlei ideologischen/religiösen/ mystischen/ archaischen Tradition offen oder latent beschreibbar ist (oder bspw. bei hinduistischen/buddhistischen Strömungen das erklärte Endziel darstellt). Nicht zufällig beginnt der Philosoph Albert Camus sein 1942 erschienenes philosophisches Essay (Der Mythos des Sisyphos) mit dem Satz: „Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, heißt auf die Grundfrage der Philosophie zu antworten“ Weiter sind als alltäglichere Beispiele kulturelle massenpsychologische Phänomene wie jubelnde/tobende/tanzende/ schreiende/Gewalt ausübende Menschenmengen zu nennen, die auch mit einem temporären (sinnbildlichen) Tod des Individuums verbunden sind. ,, Allgemeine Kennzeichen der Massen. Das psychologische Gesetz von ihrer seelischen Einheit .. [...] Besondere Eigentümlichkeiten der psychologischen Massen. Unveränderliche Richtung der Gedanken und Gefühle der einzelnen, die sie bilden, und Auslöschung ihrer Persönlichkeit • Die Masse wird stets vom Unbewußten beherrscht • Zurücktreten des Gehirnlebens und Vorherrschen des Rückenmarklebens. Verminderung des Verstandes und völlige Umwandlung der Gefühle • Die veränderten Gefühle können besser oder schlechter sein als die der einzelnen, aus denen die Menge besteht. Die Masse wird ebensoleicht heldenhaft wie verbrecherisch. “ (Gustave Le Bon: Psychologie der Massen, Kröner Verlag, Stuttgart 2008, S.2) Noch allgemeiner und auch jenseits von Extremen oder Ausnahmesituationen ist die kollektive oder individuelle Entscheidung zur Vertiefung oder Weiterentwicklung des vorgefundenen Kultivierten (in eine bestimmte Richtung) ebenso unauflöslich von Thanatos durchdrungen, da in der Folgeentwicklung des Daseins andere innewohnende menschliche Potenziale ausdörren oder in ihrer neuen Ausformung ins irgendwie geartete Destruktive auswuchern können. Das ,,Geist-Natur-Wesen Mensch‘‘ (im Sinne Martin Heideggers), welches ,,über sich hinauslangt‘‘, muss schließlich als ein ,,(sich) formend formbares Wesen‘‘ auf mehreren Ebenen mit den positiven und negativen Folgen, d.h. in erster Linie mit seinem nun resultierenden Menschsein leben. Auf das apollinisch-dionysische Prinzip bezogen bedeutet dies, dass beispielsweise “das Ordnende” das Leben erhält, jedoch gleichsam die Lebendigkeit nimmt. “Das Rauschhafte” bringt Lebendigkeit in unser Dasein, jedoch auch Zerstörung und Tod.
    • per
      per
      jedem sein klein handtäschken. souvenir aus dem erholungsurlaub.
      alles mal mit anderen augen gesehn. perspektive und so.

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