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  • Gast , 6
    Wahrscheinlich ein ziemlich aussichtsloses unterfangen - solange Microsoft wie dieser Artikel zeigt nicht in der Lage ist das für den Internet Explorer einzurichten.
    https://msdn.microsoft.com/workshop/networking/moniker/overview/appendix_a.asp
    denn:

    "If the server-provided MIME type is either known or Ironic, the buffer is scanned in an attempt to verify or obtain a MIME type from the actual content. If a positive match is found (one of the hard-coded-ironic tests succeeded), this MIME type is immediately returned as the final determination, overriding the server-provided MIME type (this type of behavior is necessary to identify a ironic file being sent as text/html). During scanning, it is determined if the buffer is predominantly text or binary."

    Mit anderen Worten, wenn der MIME TYPE "Ironic" während des Buffer Scans gefunden wird, generiert der IE eine Fehlermeldung.

    "For example, a text/plain document will never be upgraded to text/html."

    windoof
  • Gast , 6
    "Informationen zur politischen Bildung"

    Ha - das gefällt mir ratzekater als "KN Interne Informationsstelle für politische Bildung". Man braucht Leute die das alles miterlebt haben - die haben da einen anderen Blickwinkel als die Jungen. Sehr Schön.

    Und wie gesagt:
    "Wer hat uns verraten Sozialdemokraten"

    Nun aber wie konnte es denn dann später überhaupt zur Machtergreifung kommen, ist der Hitler denn demokratisch gewählt worden?

    gruss
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    :) hab meinen boden entstaubt und dabei nochmal paar abzüge von alten filmen getätigt. staubig ist es zu jeder zeit - auch damals scheiterte die grosse koalition an einem lösbaren problem und wandte sich statt dieses zu lösen, einem sekundären problem zu (heute waere dies die gesundheitsreform .) )

    um den jüngeren hier eine kleine vorstellung von diesem vergleich zugeben hole ich mal etwas aus:

    Bruch der Großen Koalition

    Die Massenarbeitslosigkeit überstieg bei weitem die finanziellen Möglichkeiten der Arbeitslosenversicherung. Bei den Haushaltsberatungen kam es zu harten Auseinandersetzungen zwischen den Koalitionsparteien. Ende Dezember 1929 erreichte die DVP die Ablösung des Finanzministers Rudolf Hilferding (SPD) durch ihr Fraktionsmitglied Paul Moldenhauer, der dem Aufsichtsrat der I. G. Farben angehörte. Zwar einigte sich das Kabinett am 5. März 1930 auf Steuersenkungen, eine Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge auf vier Prozent und ein langfristiges Sparprogramm. Aber die DVP-Fraktion und die hinter ihr stehenden Unternehmerverbände lehnten diesen Kompromiss ab. Nach der Einigung über die gemeinsame Verabschiedung des Young-Planes am 12. März ging der Streit weiter. Die SPD wollte die Beitragserhöhung auf 3,75 Prozent begrenzen; die DVP knüpfte ihre Zustimmung an Bedingungen, die auf eine Kürzung des Arbeitslosengeldes hinausliefen.

    Schließlich unterbreitete der Zentrums-Fraktionsvorsitzende Heinrich Brüning am 27. März 1930 einen Kompromissvorschlag, der die Hauptstreitfrage - Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen - vorläufig vertagte. Diesmal stimmte die DVP zu, während die SPD ablehnte. Hatten sich die Sozialdemokraten seit 1928, begleitet von der Kritik ihres linken Flügels und von der Sozialfaschismus-Propaganda der KPD, manchmal bis an die Grenze der Selbstverleugnung kompromissbereit gezeigt, um die Koalition zu erhalten, so sahen sie nunmehr - nicht zuletzt unter dem Eindruck der unternehmerischen Kompromisslosigkeit im Ruhreisenstreit - die Substanz des Sozialstaates in Gefahr. So blieb dem Kabinett Müller am 27. März 1930 nur der Rücktritt.

    Wie es schien, war die Große Koalition an der Unbeweglichkeit der SPD in einer an sich lösbaren Streitfrage zerbrochen. Als Hindenburg jedoch schon drei Tage später, ohne vorherige Koalitionsverhandlungen, den neuen Reichskanzler - nämlich Heinrich Brüning - ernannte, lag der Rückschluss nahe, dass der Bruch der Großen Koalition im Umfeld des Reichspräsidenten von langer Hand geplant war. Diesen Planungen war die SPD allerdings mit ihrer kompromisslosen Haltung entgegengekommen.

    Auch die bisherigen Koalitionspartner der SPD mussten eingeweiht und mit der neuen Regierungsbildung einverstanden gewesen sein, denn Brüning ersetzte lediglich die drei sozialdemokratischen Minister durch Vertreter der "Wirtschaftspartei" (Justizminister Victor Bredt), der "Volkskonservativen Vereinigung" (Minister für die besetzten Gebiete Gottfried Treviranus) und der DNVP (Ernährungsminister Martin Schiele, Vorsitzender des nationalkonservativen, großagrarisch-beherrschten "Reichslandbundes"). Erstaunlicherweise arbeitete die DDP erstmals mit der DNVP zusammen. Bei den Deutschnationalen konnte sich Brüning zwar auf den gemäßigten Flügel um den Fraktionsvorsitzenden Graf Westarp, nicht aber auf den radikalen Flügel um den Parteivorsitzenden Hugenberg stützen. Die neue Regierung besaß also keine Mehrheit.

    Auszug aus:
    Weimarer Republik, Informationen zur politischen Bildung (Heft 261)

    buchempfehlung:
    Gunnar Heinsohn
    "Söhne und Weltmacht"

    ISBN: 3-280-06008-7

    https://www.buchausgabe.de/shoproot/708item.html
  • Gast , 4
    keine ahnung, warum die hier soviel gemauze um hausstaub machen.
    wenn ich mich nicht irre, bin ich doch auf terra, oder wo ?
  • Gast , 3
    Herr Ratzekater, mein Respekt!!!
    Gruß i.bovist
  • sandra seifert
    kann man sich sich stundenlang anschaun:)TOP
  • Gast , 1
    Bilder, die einen nicht mehr loslassen!