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    Von Andreas hochgeladen

    Jetzt habe ich vor kurzem bei jemanden digitale Bearbeitung (Filter) kritisiert, und habe ein schlechtes Gewissen bekommen, - bin ich doch selbst nicht besser. (:
    In diesem Fall hier habe ich ewig an einem Foto herumgebastelt, das nicht die erwünschte Wirkung hatte, und letztendlich gibt nur genau diese Grobheit/Reduzierung bei mir die erwünschte Stimmung wieder, wobei ich natürlich nicht weiß, wie es andere sehen - aber so ist das halt immer.

Titelo.T.
Material, TechnikFoto, digital bearbeitet
Format digital
Jahr, Ort2007
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Info536 5
  • 5 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Andreas
    Andreas
    Hallo und danke für den Kommentar! (:
    Mmnja, die Vorlage muss natürlich von vorneherein enthalten, was man später herausarbeiten will, ...vielleicht war das beim Bild "Warten" nicht genügend der Fall, bzw. es wäre für ein anderes Thema geeigneter gewesen... ich weiß es nicht genau.
    ***
    Zu dem Bild hier...
    Ich denke, die Reduzierung auf's Schemenhafte lässt natürlich mehr Spielraum für Assoziation/Interpretation zu. Im Extremfall vielleicht wie beim Rorschachtest, nur dient hier beim Bild eben die Haltung eines Menschen und gewisse Lichtverteilungen im Raum, die schemenhafte Umgebung als Ausgangspunkt für weitere Gedanken. Der Interpretationsspielraum ist auch dahingehend erweitert, dass man eigentlich gar nicht genau sieht, ob der Typ auf dem Bild zum Fenster hin oder vom Fenster weggewandt dasteht - das lasse ich mal, äh, im Dunkeln (: .
    Die Haltung sagt ja schon sehr viel aus, es interessant, die Mimik wegzulassen; Erich Fromm meinte mal, dass man mit dem Gesicht besser lügen kann als z.B. mit dem Gang. Das ursprüngliche Foto hat einfach nur mehr Details und ist farbig, ich denke mal, da ist eben viel, was ablenkt, und die Vereinfachung auf Formen und Umrisse dient der Fokussierung auf Wesentliches. Das Wesentliche, worauf es mir ankam, scheint jedenfalls im Bild trotz anfänglicher Befürchtungen meinerseits doch vorhanden gewesen zu sein, sonst wäre der von mir gewünschte Effekt selbst bei dieser gewählten Art der Reduzierung nie eingetreten. Die Reaktionen scheinen das zu bestätigen. Für mich auch ein Abgleich, ob ich bei meiner "Bildersprache" überhaupt noch richtig "ticke", und sich bei anderen Menschen Ähnlichkeiten zu meinen eigenen Empfindungen beim Betrachten aufspüren lassen.

    LG Andreas
    ***
    Hinweis:
    Ich habe die Stichworte unterm Bild rausgenommen, sie waren eher auf das Ursprungsfoto bezogen und nicht auf das "Endprodukt"... ich habe es ja auch o.T. genannt.
  • Gast , 4
    Hallo Andreas,

    ja, so ist das mit den Filtern. Bei meinem "Die Harte" war ich in einer halben Stunde fertig. Und bei "Warten" habe ich nach 2 Tagen aufgegeben. Aber wie gesagt, das war vor 5 Jahren - mit der grottenschlechtesten Vorlage die ich je hatte. Heute würde ich es vieleicht auch anders machen. Aber dann wäre es nicht mehr das selbe.

    Dein Bild inspierirt zu vielen Gedanken.
    Ein einsamer, vieleicht alter Mensch, der sich kaum noch nach draußen traut und versucht unbemerkt das Treiben auf den Straßen zu beobachten - voller Sehnsucht - aber er traut sich nicht mehr.

    Das sehe ich, jeder wird hier wohl eine andere Assoziation haben / empfinden.

    Gruß - Uwe
  • Achim Lenz
    Achim Lenz
    er geht ins Licht was wird er finden ?
    lg.achim
  • Andreas
    Andreas
    ...Danke! (:
    Jupp! Die Sache mit dem Digikram... scheint ja doch funktioniert zu haben...
    (:

    LG Andreas
  • greenbird
    greenbird
    Hat für mich aber trotzdem ne interessannte Stimmung,irgendwie da und doch so verloren. Ist halt nur mein emfinden dazu.
    LGG