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Jüdisch, Gemeindezentrum, Berlin, Stadtansichten, Architektur, Leben

jüdischgemeindezentrumBerlin

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    Von Heinz Sterzenbach hochgeladen im Album Berliner Stadtansichten

    Jüdisches Gemeindehaus Baudenkmal
    Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin; Tel 880 28-0.
    Dieses Gebäude ist mehrfach zerstört worden - zuletzt und endgültig durch den Abriss der Ruine nach dem Krieg. Davor durch Bomben im Krieg und während der Nazi-Zeit durch organisierte Brandstiftung in der "Reichskristallnacht". Heute hat hier die jüdische Gemeinde zu Berlin ihren Sitz. Doch die Mitgliederzahl hat sich infolge der Nazi-Verfolgung auf einen Bruchteil verringert.
    1958-60 von Dieter Knoblauch und Hans Heise am Standort der 1912 von Ehrenfried Hessel erbauten, in der Pogromnacht 1938 ausgebrannten und nach Kriegszerstörung 1957/58 abgerissenen Synagoge. Kreuzförmige Anlage aus Saalbau, dieser mit drei Oberlichtkuppeln (Motiv in Erinnerung an die zerstörte Synagoge) und langgestrecktem Verwaltungstrakt. Portal mit Resten der alten Portalbekrönung der Synagoge über breiter Freitreppe vor fensterloser Saalwand. Im Vorhof Mahnmal in Form einer stilisierten Torarolle von Richard Hess (1987); im Foyer neben mehreren Gedenktafeln eine Büste von Moses Mendelsohn. Im Innenhof trägt eine Gedenkwand die Namen von 22 Ghettos, Internierungs-, Konzentrations- und Vernichtungslagern, davor brennt eine Ewige Flamme; hier werden Gedenkveranstaltungen abgehalten und das Kaddisch (Trauergebet) gesprochen. Im Gemeindezentrum sind neben Büroräumen die Jüdische Volkshochschule, die Gemeindebibliothek und das koschere Restaurant Arche Noah untergebracht. Der Saal wird auch als Betraum genutzt.

TitelJüdisches Gemeindezentrum
Material, TechnikEitempera u. Öl/Lw
Format 60x80 cm
Jahr, Ort1994 Berlin
Preis 1940 Euro Anfrage stellen
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