KunstNet nutzt Cookies und zeigt interessenbezogene Anzeigen Details.
Chinesische, Tuschezeichnung, Landschaft, China, Baum, Natur

ChinaChinesischeBaumMammut

  • Avatar
    Von ursula Schumacher hochgeladen im Album Chinesische Malerei

    Chinesen lernen das Malen weitgehend, indem sie Werke großer Meister kopieren, ehe sie zu einem eigenen Stil finden. Jedenfalls war das früher so. Ich habe mich der Chinesischen Malerei, die mich sehr fasziniert, auch auf diese Weise genähert - unter kompetenter Anleitung natürlich. Dieser Versuch fand das Wohlwollen meines Meisters.

TitelMammutbaum
Material, TechnikChinapapier - Chinatusche
Format 30 x 40
Jahr, Ort1998 Berlin
Tags
Info2373 4 1
  • 4 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • ursula Schumacher
    ursula Schumacher
    Na, dann bin ja beruhigt, SebastianFB ;o))
    Also ich kopiere, um (sprich: um!) dahinter zu steigen. Und das ist für mich der einzige Sinn des Kopierens.
    Danke für Deine interessanten Kommentare.
    Grüß Dich - USCH
  • Gast , 1
    Welch interessanter Link! An deinem Bild kommt mir jetzt nichts pseudo-Chinoiserie-techisch vor, Chinamal, von daher hätte ich nichts zu meckern. Dass jemand kopiert, ohne dahinterzusteigen, merkt man besonders, wenn, zum Beispiel, Figuren gemalt werden, unter deren malerischen Gewandfalten sich sichtbar keinerlei Anatomiekenntnisse verbergen, oder wenn mit Wasser verdünnte Tusche nur noch schematisch zur Erschaffung von Tiefenillusion verwendet wird. Oder das ganze Bild ist - in China besonders beliebt - von einem fahlen Grauton, der nix mit der präzisen Setzung von colour values in einem alten Tangbild zu tun hat. Aber die Neureichen kaufens. Viele Grüße!
  • ursula Schumacher
    ursula Schumacher
    Vielen Dank an SebastianFB für Kommentar.
    Hier noch ein Link zu Baidu - vielleicht erklärt der Text ein wenig deinen Frust : http://winfuture.de/news,32140.html
    Ansonsten: was hast Du mit China zu tun?
    Und: habe ich nun mit oder ohne Sinn und Verstand kopiert? ;o)?
  • Gast , 1
    "Chinesen lernen das Malen weitgehend, indem sie Werke großer Meister kopieren, ehe sie zu einem eigenen Stil finden." Das ist auch heute noch so, wobei das Kopieren der berühmten Tuschebilder aus der Sammlung des Palastmuseums in Beijing meistens ohne Sinn und Verstand vor sich geht. Wie ein Blick in die überwältigende Mehrzahl chinesischer Kunstgalerien beweist. Das Qualitätsgefälle von damals nach heute ist denn auch unübersehbar. Der Witz ist natürlich, dass diese eifrig und schlecht kopierten chinesischen Altmeister sehr wohl und genial und ausgiebig Naturbeobachtungen in ihren Bildern wiedergegeben haben. Zum Beispiel er hier:
    🔗
    Das Bild gilt vielen in China als DAS bedeutendste chinesische Tuschebild. Wie die tatsächliche Einstellung zu Kunst in Mehrheitschina aussieht, war dann deutlich zu sehen, als mein Freund und ich im Internet nach diesem Bild gesucht haben. Baidu, Chinas größte Suchmaschine, hatte keinerlei vernünftige Abbildung des Werks. Die ersten Seiten der Suchergebnisse waren voll mit knallbunten malerischen Kopien des Bildes, die einfach genau den gleichen Namen tragen: 清明上河图, Qing Ming Shang He Tu. Sucht man stattdessen nach dem Konterfei irgendeines bescheuerten chinesischen Popstars, der nicht singen kann, dann kriegt man locker seine Hunderte Bildergebnisse in kristallguter Auflösung und riesigem Bildformat.