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Grafik, Abstrakt

GrafikAbstrakt

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    Von Wolfgang F. Wagner hochgeladen

    - gemacht von einer Kunsterzieherin und wissenschaftlicher Kunsthistorikerin -

    ...aus einer gegenwärtig laufenden Ausstellung. Solche Sachen sind im Augenblick bildende Kunst der Gegenwart auf höchstem Niveau... was ist Eure Meinung dazu?...

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  • Gast , 14
    Deine eigenen Sachen sind zehnmal besser.
  • Wolfgang F. Wagner
    Wolfgang F. Wagner
    @heute bunt: Du hast noch einen weiteren sehr guten Kommentar geschrieben. Bin in allem einig mit Deinen Ausführungen.

    Was ich erreichen wollte, habe ich erreicht: "nämlich eine ausgiebige Diskussion über das oben gezeigte Bild." Ich danke allen Künstlern und Kunstinteressierten, die sich an dieser für mich durchaus wichtigen Diskussion beteiligt haben.

    Grüsse an alle Kommentatoren

    - Wolfgang Wagner - W.W. -
  • Gast , 13
    also: egal, ob zeitgemäß oder baselitz-ära:
    ICH MAG ES!

    ganz im gegensatz zu einiger von baselitz werken ;-)
  • Gast , 5
    @siku: hast völlig recht, man muß gar nix ! :-))
    worauf ich eigentlich raus wollte, ist auf meine feststellung, daß man als kunstschaffender die sachen auch zerreden kann, und irgendwann nicht mehr instinktiv spürt, wann eine arbeit funktioniert oder nicht. manchmal bremst die definitions"wut" die inspiration. hab' ich jedenfalls schon festgestellt. und insofern, was hock ich denn schon wieder da und fasel vor mich hin ;-)... wo der tatendrang so wohlig in den fingern juckt, dachte, du kennst sowas vielleicht auch....
  • siku
    Hallo Wolfgang,
    neben dem Fundus aus deinem langen Künstlerleben ergeben sich für mich als Betrachter eben auch einige Bezüge zu "Altbewährtem" :-). Ich hatte mit meinem letztem Beitrag auch nur darauf aufmerksam machen wollen, dass auch in deinem Werk Bezüge zu dem "akademischen" Kunstschaffen der jeweiligen Periode sichtbar werden - ob gewollt oder nicht.
    Vielleicht hat die Künstlerin des obigen Bildes auch - ähnlich wie du - ohne Erinnerung an ihrer akademischen Ausbildung - nur aus sich selbst gemalt, die eingestellte Arbeit schließt das doch nicht aus! Dann wäre deine Aussage, dass sie sich zu stark an auf der Akademie Erlerntes anlehnt, doch in Frage zu stellen?
    Hallo heutebunt "mein tätiges Verhältnis zur Kunst" brauchst du dir in diesem Thread gar nicht vorstellen. In diesem Galerie-Thread geht es ja nicht um "Selbstgemachtes", sondern darum, ob das obige "Gastbild" zur "bildenden Kunst der Gegenwart auf höchstem Niveau gehört" - dazu habe ich weiter unten klar Stellung bezogen. Man muss als Kunstbetrachter doch nicht zwingend ein "tätiges Verhältnis" zur Kunst nachweisen, manchmal kann so eine Selbstbezogenheit auf die eigenen Arbeiten der objektiven Bewertung von Kunstwerken anderer Maler sogar im Wege stehen :-).
    Gruß siku
  • Andreas Schmelzer
    Andreas Schmelzer
    ich finde kunst spannend wenn mann was neues endecken kann ist es ein mal stiel , das material oder eine idee .
    kunst kommt von verkaufen , von idealismus und stätigkeit bei der arbeit .
    wenn so was jemand kauft ist super so was male ich in einer halben stunde .
    das erinnert mich an hurtz , ein lamm !!
    lg andreas
  • Udo Schnaars
    Udo Schnaars
    hallo wolfgang,
    ich glaube, das faszinierende an der instinktiven malerei ist das unbewußte, nicht kennende und dadurch für andere nicht sofort definitiv zu zitierende schon mal in irgendeiner form dagewesene...

    rund 15 jahre mit einer grob umrissenen bildlichen idee geistig schwanger zu gehen, kann ich durchaus nachvollziehen...wenn dann der zeitpunkt gekommen zu sein scheint...muß alles sehr schnell gehen ;-)

    und hier möchte ich noch "heutebunt" zitieren: kreative stecken immer irgendwie in allem drin...

    lg
    udo
  • Gast , 5
    interessante thematik um die ihr da so niedlich herumzetert. die alte frage wer von wem abkupfert oder weder noch, vonwegen universales bewußtsein und so....
    wolfgang ich weiß nicht woher du deine ideen hast, und will dir keineswegs unterstellen, irgendwen nachzuahmen, aber ich weiß, daß kein künstlerisch tätiger mensch, der die augen für anderer leute kunst offen hat, dabei unbeeinflußt wegkommt. ich finde das auch nicht falsch. kreativ sein heißt vorallem für eindrücke offen sein, sie aufnehmen und wieder neu ausgeben. daß sich, noch dazu in unserem informationszeitalter dabei überlappungen ergeben ist schier zwangsläufig. sein eigenens tryptichon zu malen, während andere ihres malen - na und. eines anderen tryptichon kopieren - oh je.... aber egal was man tut, man tut's nie allein.
    wenn ich jetzt beispielsweise aus dem feld der klassischen moderne nur mal farbgebung und formneudefinition rausgreife, dann ist das für einen kreativen eine fast zwangsläufige entwicklung. man malt z.B. 100.000 gesichter fleischfarben, das 100.001 gesicht ist rot, 200.000 anatomien werden ihrer bezeichnung gerecht, die 200.001 anatomie ist reines abenteuer. und beides ist nicht, weil man bewußt nachahmt sondern weil es einfach passiert, weil experimentierfreude zur kunst gehört. bin selbst ein stilistischer allesfresser, werf' mich auf alles was kommt und nützt und spaß macht und distanzier' mich auch gleich wieder von allem was mir nicht gefällt, nicht oder nicht mehr - ein kreativer ist immer auch von anderen inspiriert und immer auch gleichzeitig abgenabelt er selbst, eine strikte trennung des einen vom anderen halte ich für reines gerücht. kreative stecken immer irgendwie in allem drin, das müssen sie auch, sonst geht ihnen die munition aus....

    @siku:
    frage vom küken - da du ja offenkundig von fundierter kunstsachkenntnis heimgesucht bist (respektabel gemeint)- läßt du diese eigentlich abstrakt im raum stehen, oder geht sie in konkretes kunstschaffen ein ? - letzteres stelle ich mir um so schwerer vor, je mehr kenntnis zur kunsttheorie vorhanden ist. (man weiß was gut ist, also will man noch besser sein, oder? ). wie muß ich mir dein tätiges verhältnis zur kunst also vorstellen, wenn die frage erlaubt ist? bin vermutlich der einzige naivi im forum, der nicht weiß, welchen zugang du zur kunst hast ;-)
  • Wolfgang F. Wagner
    Wolfgang F. Wagner
    Hallo siku,

    Deinen Artikel muss ich leider etwas korrigieren. Habe zum Beispiel nicht gewusst, dass zwischen 1987 - 1995 viele Triptychen mit religiösem Hintergrund gemalt wurden. Mit diesem Mittelteil meines Triyptychon ging ich schon seit 15 Jahren geistig "schwanger". Im Herbst 1987 konnte ich es erst auf der Terrasse unserer damaligen Wohnung in Schlehdorf am Kochelsee effektiv verwirklichen. Hatte hinterher Muskelkater in meinem rechten Malarm, weil ich x-hundertmal von links unten nach rechts oben den Pinsel immer in einem Zug durchgezogen habe, um ein homogenes Bild zu bekommen. Als ich es malte, hatte ich überhaupt kein Vorbild, wie es offenbar so viele gibt, im Kopf. Das gilt auch für andere Bilder vom mir. Ich kann es drehen oder wenden - ich komme einfach instinktiv in bestimmte Stilrichtungen der Klassischen Moderne rein - ob ich will oder nicht. Es ist nur keine absolute Absicht dahinter.

    Ich glaube, ich habe auch ein paar Sachen aus meiner Gymnasialzeit im kn, die ich noch retten konnte. Einige meiner Bilder von der Schule haben entweder Lehrer behalten oder meine Mitschüler haben die letzten Bilder vom Jahrgang 1963/64 mitgehen lassen, noch bevor ich sie holen konnte.

    Ausserdem muss ich betonen, dass ich nie ein Akademie-Studium gehabt habe, sondern alles aus ureigenstem, malererischen Antrieb geschah. Ich bin seit meinem 12. Lebensjahr als lupenreiner Autodidakt tätig. Jetzt bin ich schon ein Oldie von 61 Lenzen.

    Natürlich hast Du recht, dass man in Ausstellungen bzw. aus dem Kunstbetrieb, sich etwas abschauen kann.

    Meine Landschafts-Aquarelle - seit 1985 bzw. meine sogenannten abstrakten Suchbilder habe ich aber aus mir heraus selbst entwickelt. Ich gebe natürlich zu, kein Akademiker in Sachen Malerei und Grafik zu sein, habe nur feststellen müssen, dass mir hauptsächlich Voll-Akademiker - wie Rechtsanwälte - Notare + Ärzte, Bilder + Original-Grafiken abkauften. Bin dadurch aber noch lange nicht zum Millionär aufgestiegen, denn meine Gesamtkosten für Malerei und Fotografie, sind immer noch höher als der Ertrag meiner verkauften Sachen. Fazit: "Ich bin immer noch nicht zu beneiden."

    Wie Du siehst, kann ich auch einen längeren Absatz schreiben.

    Grüsse von Wolfgang
  • siku
    waginO[heute um 11:56]
    "Hallo heutebunt, gebe Dir mit Deinen Statements völlig recht. Was ich mir wünschen würde?:"Etwas mehr Eigenes und nicht nur das, was man von Kunstakademie-Professoren studieren musste."

    Hallo Wolfgang, dein Argument fordert mal wieder Widerspruch heraus:
    Es müssen ja nicht Akademieprofessoren sein, an die man sich "anlehnt": einfach in der Kunstszene umschauen, so gehts auch. Ich denke da z. B. an dein Triptychon von 1987 - 1995. Ganz zufälligerweise ist es in einer Zeit entstanden, als Seins-bezogenes-Malen bzw. religiöse Bezüge (unabhängig von kirchlichen Vorgaben) auf der Triptychon-Form (eine traditionell christlich bezogenes Bildformat) gemalt "in Mode kamen". Allein 50 zeitgenössische Triptychen wurden zwischen 1987 und 1995 in Sankt Peter in Köln gezeigt.
    Es ließen sich gerade in deinem Werk noch zahlreiche Bezüge zu den jeweiligen zeitlichen Kunstströmungen deiner Arbeiten - zum Zeitpunkt ihrer Entstehung finden (mit einem Qualitätsvergleich hat das aber nichts zu tun!).
    Deshalb meine Verwunderung: den Anspruch, den du an die Malerin des oben gezeigten Bildes stellst, der gilt offensichtlich nicht für dein eigenes künstlerisches Schaffen *staun*. Möglicherweise hast du dir ja über eine "Gleichbehandlung" von Kunstschaffenden hinsichtlich des Originären in den Arbeiten keine Gedanken gemacht.Wie siehst du das?
    Gruß siku
  • Wolfgang F. Wagner
    Wolfgang F. Wagner
    Hallo heutebunt,

    gebe Dir mit Deinen Statements völlig recht. Was ich mir wünschen würde?:"Etwas mehr Eigenes und nicht nur das, was man von Kunstakademie-Professoren studieren musste."

    Grüsse von Wolfgang
  • Gast , 5
    ja ja, ohne provokation keine reaktion - kenn ich.....

    ich vermute schon auch, daß der arbeitsstil der dame akademisch dressiert sein dürfte. und da dir das dann zu wenig wäre, was würdest du dir wünschen, akademisch vermittelt zu bekommen? Kunstakademische Lehrinhalte sind ebenso relativ wie die kunst selbst - irre ich?
  • Wolfgang F. Wagner
    Wolfgang F. Wagner
    ...ersteinmal ein grosses Danke für Eure vielen Kommentare. Wollte mit meinen etwas provakanten Zeilen nur eine Diskussion anstossen, was mir ja auch gelungen ist.

    Was ich davon halte? Nicht schlecht - aber eben auch nichts Neues. Man kann fast keinen neuen Malstil erfinden, weil nahezu alles schon einmal da war. Ich glaube - d.h. nichts wisssen, dass jene Malerin vielleicht so malt, wie sie es auf den Kunstakademien gelernt hat. Wenn das so wäre, ist mir das zu wenig. Das ist aber nur eine Hypothese.

    Hatte in anderen Kunst-Gemeinschaften 0-Reaktion über dieses Bild. So unterschiedlich kann das sein.

    Grüsse Euch alle sehr herzlich

    - Wolfgang -
  • Gast , 5
    der böse wolfgang verschweigt uns was, bleibt uns antworten schuldig - schäm dich :-)))) werde jetzt gleich mal schauen, wer diese pillendreherin ist
  • siku
    huch - @ waginO wie kommst du darauf, das Hei.ke Pil.lem.ann Kunstwissenschaftlerin ist? Ich habe in ihrer Biografie keinen Hinweis gefunden (gibt es zwei Personen mit demselben Namen?). - Die Künstlerin, die Kunst in Stuttgart studierte und mit Preisen dekoriert wurde, wird von Galerien für den gehobenen Bedarf vertreten, was aber noch nicht zwingend bedeuten muss, dass es sich schon deshalb um "Kunst der Gegenwart auf höchstem Niveau" handeln muss. *g*
    :-) duck und weg in die Herbstsonne
  • efwe
    efwe
    was meinst du mit-- "hoechstem niveau-
    klingt aber anklagend¿---¿
  • Gast , 5
    waaaagin.....
    du hast jetzt deinen spaß gehabt, wir sind dir auf den leim gekrochen, oder auch nicht - sag' doch auch mal, was du wirklich von dem (fotografierten) bild hältst. so ganz schlau werd' ich aus deinem beitrag nicht, weil du selbst in deinen arbeiten viel zu "aktuell" bist, um dich über "zeitgenössische etablierte kunst" lustig zu machen. sag mal ehrlich, was wolltest du hören, erfahren, oder war's nur eine episode aus dem alten stück "der mitmensch im versuch"?! :-)))
  • siku
    Antwort auf den Beitrag von heutebunt: Ich wage zu bezweifeln, dass es waginO mit „seinem Zweifel“ an dem oben gezeigten Kunstwerk darum ging, sich von kn-Usern seine „Zweifel“an der heutigen Kunst nehmen zu lassen. Dieser Galerie-Thread war wohl eher als rhetorischer (polemischer) Schachzug gegen zeitgenössische „etablierte Kunst“ angelegt. Wenn es sich hier um die Arbeit einer uns unbekannten Künstlerin handelt. Wer hat überhaupt die Copyright-Rechte an dem Bild? Ist die Künstlerin einverstanden, ihre Arbeit hier - unter dem von waginO gestellten Aspekt - verwursten zu lassen, ohne eine eigene Erklärung abgegeben zu haben? Außerdem fehlt der Name der Künstlerin, so dass wir ihr Oeuvre gar nicht kennen (die Arbeit könnte doch auch mit einem Paintprogramm nachgestellt worden sein).
    Zugegeben: ich habe mich auch zu einer - nur auf dieses eine Bild - bezogenen Äußerung hinreißen lassen. Denn eigentlich steht eine Diskussionsgrundlage bei der uns vorliegenden Ausgangsbasis auf zu dünnem Eis. Es ist sowieso unsinnig, von einem gezeigten Bild auf das „Niveau der heutigen Kunst“ schließen zu wollen, wie schon erwähnt: eigentlich ist der Startbeitrag eher in dem Bereich der Polemik anzusiedeln. – Und dennoch haben hier noch einige Beiträge geschrieben, obwohl auch ihnen das Ziel der Fragestellung wahrscheinlich klar war.
    Die Vielfältigkeit im heutigen Kunstbetrieb lässt sich nicht anhand einer Arbeit betrachten.
    Aber da ich schon mit der Kritik begonnen habe (als„Fettnapfdiskussion" treffend bezeichnet :-) –wohlbemerkt unter den von waginO gestellten Aspekt - hier noch was zur aktuellen Kunst:
    Der Begriff „innovativ“ ist in der Tat etwas abgedroschen, vielleicht sollte er von mir nachträglich durch „interdisziplinär“ (dem neuen Modewort) ersetzt werden, auf jeden Fall wäre dies ein aktuellerer Ansatz in der Kunst. Um Ansatzpunkte herauszuarbeiten, sollte man sich vielleicht erstmal die letzten aktuellen Großausstellungen in Kassel, Münster, Hannover oder die Biennale in Venedig in Erinnerung rufen, die dort vorgestellten Arbeiten betrachten und diskutieren: danach kommen wir den Mysterien der Kunstbewertung vielleicht etwas näher. Aber diese Art der Kunstbetrachtung würde hier unter dem eingestellten Bild den Rahmen sprengen, genauso wie dieses Bild - allein für sich genommen - keinerlei Aussage über das „höchste Niveau heutiger Kunst“ liefern kann. Jetzt muss ich weg.
  • Gast , 5
    @siku: möglich, wagin0 bezweifelt das künstlerische niveau der dame ebenso, so hätte ich's jetzt verstanden.....
    aber ohne mich jetzt wieder in eine fettnapfdiskussion über niveau einzulassen, andere frage - was ist denn heute noch innovativ? - Baselitz nachzukritzeln ist lustig aber nicht neu, das leuchtet mir auch ein, aber irgendwie war doch alles schon mal da. die millionste abwandlung von der billionsten abstraktion machts auch nicht neuer. installationskunst mit toten fliegen statt mit metallabfällen, bei der medienkunst den bildschirm auf dunkel und die lautsprecher auf trommelfellexitus, abstrakte malerei mit'm hintern statt mit der pfote aufgetragen, spätestens seit beuys ist sogar nasebohren ein künstlerisches megaevent, wenn's nur gut genug angepriesen ist. dümmere beispiele sind mir jetzt nicht eingefallen, aber das schlimmere ist, daß all das sicher schon mal da war. selbst vorsätzlich inszeniertes gaga-sein wäre nicht innovativ, sondern in der heutigen kunstszene eher altbacken. innovativ - wie sollte das gehen?
  • siku
    waginO: "gemacht von einer Kunsterzieherin und wissenschaftlicher Kunsthistorikerin -
    ...aus einer gegenwärtig laufenden Ausstellung. Solche Sachen sind im Augenblick bildende Kunst der Gegenwart auf höchstem Niveau... was ist Eure Meinung dazu?..." Zitat Ende.
    Diese Zeilen laden zum Widerspruch geradezu ein: @ waginO Dein Fazit, dass dieses Bild "bildende Kunst der Gegenwart auf höchstem Niveau" ist, weil es von einer Kunsterzieherin und Kunsthistorikerin gemalt wurde, lässt sich so nicht halten :-). KunsthistorikerInnen, sollten sich - auch in dem hier vorgestellten Beispiel - wohl lieber mit der Präsentation ihrer gemalten Bilder (chen) zurückhalten; an diese Personen werden nämlich andere Maßstäbe angelegt als an Dekomaler. Das oben gezeigte Bild präsentiert nicht! "künstlerische Gegenwart auf höchstem Niveau". Wahrscheinlich wird der Malerin Unrecht getan, wenn man sie für solch hehre Ansprüche als Beispiel anführt. Wie schon geschrieben wurde: ein etwas ältliches Modell, nicht schlecht gemacht, aber nix Innovatives. Die meisten Kunsttheoretiker, wenn sie denn auch ausübenden Künstler waren/sind findet man (nicht ohne Grund) eher in der Minimalart oder Konzeptkunst, diesen Stilrichtungen haben sie durch ihre theoretischen Kenntnisse nämlich erst zur ästhetischen Anerkennung verholfen.
  • Gast , 1
    musst halt mal richtig machen, jennifer.
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    "Zitat Purzel: Heute steht man zunehmend auf süßlich romantische (oder vermeintlich surreale) Sujets und den dazugehörenden mehr oder weniger ausgeprägten realistischen Zeichen-Malstil."
    :( davon hab ich aber noch nix mitbekommen. Ist doch ne ziemlich genaue Beschreibung von dem, was ich so mach. Warum sieht mein Konto dann nur so aus, wies aussieht ;)

    das Bild oben mag ich
    Konturen und Flächen und dann die Auflösung des oberen Kopfes
    da sind viele Schmunzeleien versteckt
    aber es stimmt schon bahnbrechend ist das jetzt nicht mehr, eher klassisch, wie schon gesagt
  • Suzanne Meijer
    Suzanne Meijer
    @Gast, 5: Genau die Fragen, die mich auch schwer fesseln. Warum kann ein Bild handwerklich gut sein und überhaupt nicht berühren, ein ähnlich gemachtes aber sehr? Habe kürzlich in einer Dortmunder Galerie 2 Künstler (soll heißen deren Bilder) gesehen, Farben und Machart waren ähnlich. Aber bei dem einen war es nett anzuschauende Deko, während die Bilder des anderen (Ron van der Werf, den hab ich mir gemerkt) für mich echt faszinierend waren. Aber warum?! Komm ich nicht dahinter.
    Das Bild oben gefällt mir übrigens gut, und jetzt muss ich zur Arbeit :-(( ...
  • Gast , 5
    @Gast, 4: hab' sehr interessiert deinen kommentar gelesen - ich steh' nämlich öfter staunend und angetan vor mehr oder minder abstrakten bildern (so wie vor diesem), und weiß mitnichten, warum sie mir denn nun eigentlich gefallen. ich hab's bislang mit der wirkung der farben abgetan, aber gibt's kompositionsgrundsätze oder arrangements, die meistens gut angenommen werden? frag' mich immer noch, was das bild mit dem betrachter macht, hast du anhaltspunkte dafür oder ist die frage einfach nur saublöd??? :-)) p.s. baselitz find' ich geil - der kann nicht gut darstellen, aber hat einfach power.....
  • Gast , 4
    Infantil und naiv mit angedeuteten Strichen, die eine bewegte Szene darstellen. Farblich gut ausgewogen. Künstlich angelegter Fleckenkram, um Modernität erzeugen zu wollen. Diese Farbflecken, die niemand begründen konnte, habe ich vor einigen Jahren an der HdK Berlin gesehn.

    Und nun kommt's dicke: Purzel hat Recht : Baselitz-Ära !

    Dennoch komme ich nicht umhin, den geometrischen Aufbau des Bildes anzuerkennen. Zudem gibt es Spannung im Bild und farblich gut aufgebaute Szenerie. Somit stehe ich dem Bild nicht ablehnend gegenüber.

    lg przl

    P.S.:
    Hoffentlich hast du die Genehmigung der Veröffentlichung. Denn es heißt doppelsinnig: Künstler Wolfgang F. Wagner und dann steht aber " gemacht von einer Kunsterzieherin" etc. ?
  • Gast , 1
    wie schön. manchmal erstaunst du mich, moni. Schlaf gut.
    ;-)
  • Mausopardia
    Mausopardia
    purzel nicht so tief...und wofür haste flügelchen...wenn du nicht abheben kannst? ;-))))
  • Gast , 1
    beneidenswert, ela. hier kann man sich um diese zeit höchstens in eine kalte schlucht stürzen. :((((
  • kiluga
    kiluga
    finde ich gut und das nimm ich jetzt mal so gedanklich mit und stürtz mich ins nächtliche leben..
    gut nächtle
  • Gast , 1
    Ja, das gehört in die Baselitz Ära. Mir gefällts nach wie vor, aber ich bin auch altmodisch.
    Ist leider schon wieder passe, Wolfgang. Heute steht man zunehmend auf süßlich romantische (oder vermeintlich surreale) Sujets und den dazugehörenden mehr oder weniger ausgeprägten realistischen Zeichen-Malstil. Man kann auch sagen, es wird wieder mehr Wert auf Kunsthandwerk gelegt.